Im Jahr 1957 erschien der Roman „Atlas Shrugged", in dem die Autorin Ayn Rand den Streik der Leistungsträger einer Gesellschaft schildert. In den USA begründete das Buch die politische und philosophische Lehre des „Objektivismus", der einen Kapitalismus ohne soziales Netz fordert. Bei der Autorin selbst löste das Buch schwere Depressionen aus.
Ayn Rand: Atlas schüttelt die Welt ab
Im Jahr 1957 erschien der Roman „Atlas Shrugged", in dem die Autorin Ayn Rand den Streik der Leistungsträger einer Gesellschaft schildert. In den USA begründete das Buch die politische und philosophische Lehre des „Objektivismus", der einen Kapitalismus ohne soziales Netz fordert. Bei der Autorin selbst löste das Buch schwere Depressionen aus.
Katharina die Große: Geheimnis um erotisches Kabinett
Das Bernsteinzimmer, das während des 2. Weltkrieges verschwand, geistert immer wieder durch die Medien. Einige Kriegsheimkehrer berichteten jedoch auch von einem ganz anders eingerichteten Raum, dem erotischen Kabinett von Katharina der Großen. Obwohl es Fotografien gibt, fehlt von dem Zimmer jede Spur.
Südstaaten: „The Night They Drove Old Dixie Down”
„Der Tag, als Conny Kramer starb" - so lautet die deutsche Version des amerikanischen Popsongs „The Night They Drove Old Dixie Down". Inhaltlich behandelt das Original die Niederlage der Südstaaten im Amerikanischen Bürgerkrieg.
Pi-Tag: Mathematik zum Kugeln
Am 14. März wird die Kreiszahl im angelsächsischen Raum mit runden Kuchen gefeiert. Die Erforschung der Kreiszahl reicht über Jahrtausende zurück und ist noch immer nicht abgeschlossen.
Indiana Jones: Die Bundeslade in Tanis
Im Indiana-Jones-Film „Jäger des verlorenen Schatzes" liegt die Bundeslade in der altägyptischen Stadt Tanis versteckt. Ein Pharao Scheschonq I. hätte sie bei einem Beutezug ins Königreich Juda erbeutet und an diesen Ort gebracht. Diesen Beutezug hat es tatsächlich gegeben, wie alte Quellen berichten.
Schimpfwörter: Die Kümmeltürken von Halle
Was ist so türkisch an dem Gewürz Kümmel? Anbaugebiete liegen in Südfrankreich, Holland, England, Schweden und Russland. Doch der Begriff des Kümmeltürken stammt aus Mitteldeutschland, genauer gesagt aus Halle.
Francois Villon: Jargon der Muschelbrüder
Francois Villon gilt als der bedeutendste Autor des Spätmittelalters in Frankreich. Sein Spätwerk verfasste er teilweise im Jargon, der Geheimsprache einer kriminellen Bande, die sich die Muschelbrüder nannten. Nach einer Verurteilung im Jahr 1463 verliert sich die Spur des Dichters.
Hofzwerge: Witzfiguren und Prestigeobjekte
Vor allem im Barock bemühten sich absolutistische Herrscher um Kleinwüchsige an ihren Höfen. Diese Hofzwerge dienten zur Prestige und als Witzfiguren, doch einige von ihnen nutzten ihre Stellung für steile Karrieren.
Schlacht bei Liegnitz: Wenn drei sich streiten …
Am 15. August 1760 stand Friedrich II. von Preußen mit dem Rücken an der Wand. Nach einer Reihe von Niederlagen musste er in der Schlacht bei Liegnitz einen Sieg erringen. Die zerstrittenen Generale der Österreicher machten ihm diese Aufgabe jedoch leicht.
Brot des Himmels: Rätselhaftes Manna

Ursprung des Valentinstages: Nackte mit Peitschen
Rom im Jahr 44 vor unserer Zeitrechnung: Eine Menge nackter Adeliger läuft Mitte Februar durch die Straßen und schlägt die kichernden Passantinnen mit Lederstreifen. Unter ihnen befindet sich Marcus Antonius mit einem Diadem für Julius Cäsar. Doch der weist ihn ab.
Kloster Taxa: Das heilige Ei von Pater Abraham
Kloster Taxa in der Nähe von Dachau war im Zeitalter des Barock einer der beliebtesten Wallfahrtsorte in Bayern. Ursprung der Verehrung war eine angebliche Marienerscheinung auf einem Hühnerei. Die Verehrung des Gnadenortes endete erst, als das Kloster 1802 als Brutstätte des Aberglaubens abgerissen wurde.
Mondmythen Teil 9: Peterchens Mondfahrt
In der Kindergeschichte „Peterchens Mondfahrt“ wird von zwei Kindern erzählt, die dem Maikäfer Herrn Sumsemann ein fehlendes Beinchen zurückbringen wollen, das durch einige Irrungen und Wirrungen auf dem Mond gelandet war.
Mondmythen Teil 1: Der sumerische Himmels-Stier
Die älteste Überlieferung, die den Mond mit einem Tier in Verbindung bringt, ist das sumerische Epos von Gilgamesch. Darin erscheint der Himmelsstier, der als Mond-Gottheit angesehen wird.
Mondmythen Teil 10: Kubrick, Nixon und der Mann im Mond
Einen ganz anderen Moon Hoax als die New York Sun lieferte 2003 William Karel mit seinem Film „Kubrick, Nixon und der Mann im Mond“. Darin montierte er echtes und gefälschtes Material so zusammen, dass der Eindruck entstand, die Mondlandung 1969 wäre in einem Filmstudio von Stanley Kubrick inszeniert worden.
Mondmythen Teil 8: Georges Melies

Inspiriert von den Erzählungen Jules Vernes schuf der Filmpionier Georges Melies seine eigene Version mit „Die Reise zum Mond“ aus dem Jahr 1902. In diesem Film werden die Mond-Besucher mit bizarr-fantastischen Lebewesen konfrontiert, wie unaufhörlich wachsenden Pilzen oder den kriegerischen Seleniten, die allerdings unter einem beherzten Schlag mit dem Spazierstock im wahrsten Sinn verduften.


