Im Jahr 1957 erschien der Roman „Atlas Shrugged", in dem die Autorin Ayn Rand den Streik der Leistungsträger einer Gesellschaft schildert. In den USA begründete das Buch die politische und philosophische Lehre des „Objektivismus", der einen Kapitalismus ohne soziales Netz fordert. Bei der Autorin selbst löste das Buch schwere Depressionen aus.
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Ayn Rand: Atlas schüttelt die Welt ab
Im Jahr 1957 erschien der Roman „Atlas Shrugged", in dem die Autorin Ayn Rand den Streik der Leistungsträger einer Gesellschaft schildert. In den USA begründete das Buch die politische und philosophische Lehre des „Objektivismus", der einen Kapitalismus ohne soziales Netz fordert. Bei der Autorin selbst löste das Buch schwere Depressionen aus.
Indiana Jones: Die Bundeslade in Tanis
Im Indiana-Jones-Film „Jäger des verlorenen Schatzes" liegt die Bundeslade in der altägyptischen Stadt Tanis versteckt. Ein Pharao Scheschonq I. hätte sie bei einem Beutezug ins Königreich Juda erbeutet und an diesen Ort gebracht. Diesen Beutezug hat es tatsächlich gegeben, wie alte Quellen berichten.
Francois Villon: Jargon der Muschelbrüder
Francois Villon gilt als der bedeutendste Autor des Spätmittelalters in Frankreich. Sein Spätwerk verfasste er teilweise im Jargon, der Geheimsprache einer kriminellen Bande, die sich die Muschelbrüder nannten. Nach einer Verurteilung im Jahr 1463 verliert sich die Spur des Dichters.
Schlacht bei Liegnitz: Wenn drei sich streiten …
Am 15. August 1760 stand Friedrich II. von Preußen mit dem Rücken an der Wand. Nach einer Reihe von Niederlagen musste er in der Schlacht bei Liegnitz einen Sieg erringen. Die zerstrittenen Generale der Österreicher machten ihm diese Aufgabe jedoch leicht.
Brot des Himmels: Rätselhaftes Manna

Ursprung des Valentinstages: Nackte mit Peitschen
Rom im Jahr 44 vor unserer Zeitrechnung: Eine Menge nackter Adeliger läuft Mitte Februar durch die Straßen und schlägt die kichernden Passantinnen mit Lederstreifen. Unter ihnen befindet sich Marcus Antonius mit einem Diadem für Julius Cäsar. Doch der weist ihn ab.
Kloster Taxa: Das heilige Ei von Pater Abraham
Kloster Taxa in der Nähe von Dachau war im Zeitalter des Barock einer der beliebtesten Wallfahrtsorte in Bayern. Ursprung der Verehrung war eine angebliche Marienerscheinung auf einem Hühnerei. Die Verehrung des Gnadenortes endete erst, als das Kloster 1802 als Brutstätte des Aberglaubens abgerissen wurde.
Mondmythen Teil 9: Peterchens Mondfahrt
In der Kindergeschichte „Peterchens Mondfahrt“ wird von zwei Kindern erzählt, die dem Maikäfer Herrn Sumsemann ein fehlendes Beinchen zurückbringen wollen, das durch einige Irrungen und Wirrungen auf dem Mond gelandet war.
Mondmythen Teil 1: Der sumerische Himmels-Stier
Die älteste Überlieferung, die den Mond mit einem Tier in Verbindung bringt, ist das sumerische Epos von Gilgamesch. Darin erscheint der Himmelsstier, der als Mond-Gottheit angesehen wird.
Mondmythen Teil 2: Hase, Kröte, Krokodil
Die zerkraterte Mondoberfläche regte schon seit jeher die Fantasie der Menschen an. Während Farbe und Form auch die Theorie vom Mond als Käselaib aufbrachte, bieten auch einzelne Bereiche der Mondlandschaft Stoff für Spekulationen.
Mondmythen Teil 3: Chang'e
Eine chinesische Legende berichtet von einem berühmten Bogenschützen und seiner Frau Chang'e. Dieser Bogenschütze hatte ein Elixier, das unsterblich machte. Als er einmal länger nicht zuhause war, verschluckte Chang'e das Mittel und begann plötzlich in den Himmel zu steigen.
Mondmythen Teil 4: Cyrano der Bergerac
Um 1650 berichtete der französische Dichter Cyrano de Bergerac von seiner Reise zu Sonne und Mond. In einer abgeschlossenen Holzkiste will er mit Hilfe eines Kristalls, der Sternenlicht in Energie umwandelte, und mit einem Segel, das vom Sonnenwind gebläht wurde, durch den Weltraum gefahren sein.
Mondmythen Teil 5: Baron Münchhausen
In den Abenteuern des Baron Münchhausen wird dem Offizier auch einmal ein Posten auf dem Mond angeboten, als dessen Bewohner Krieg gegen die Bewohner der Sonne führten.
Mondmythen Teil 6: Moon Hoax
.Am 25. August 1835 berichtete die New York Sun von der wissenschaftlichen Arbeit des Sir John Herschel. Dieser habe mit einem gigantischen Fernrohr verschiedenartiges Leben auf dem Mond entdeckt.
Mondmythen Teil 7: Jules Verne
Vergleichsweise unspektakulär verläuft die Reise, die Jules Verne in seinen Büchern „Von der Erde zum Mond“ und „Reise um den Mond“ schildert. Darin fliegen drei Männer mit einem, aus einer gigantischen Kanone abgefeuerten, Projektil zum Mond, umrunden diesen und landen schließlich im Pazifischen Ozean.
Mondmythen Teil 8: Georges Melies

Inspiriert von den Erzählungen Jules Vernes schuf der Filmpionier Georges Melies seine eigene Version mit „Die Reise zum Mond“ aus dem Jahr 1902. In diesem Film werden die Mond-Besucher mit bizarr-fantastischen Lebewesen konfrontiert, wie unaufhörlich wachsenden Pilzen oder den kriegerischen Seleniten, die allerdings unter einem beherzten Schlag mit dem Spazierstock im wahrsten Sinn verduften.


