In einer Tiefe von 130 Metern liegt auf dem Grund der Ostsee das Wrack einer holländischen Fleute. Mit modernster Technik untersuchten Unterwasser-Archäologen die Überreste vor Ort und gewannen neue Erkenntnisse über den Seehandel im 17. Jahrhundert, dem sogenannten „Goldenen Zeitalter" Hollands.
Mit der neuen Bauart der Fleute revolutionierten die Holländer gegen Ende des 16. Jahrhunderts den Ostseehandel. Die Schiffe waren rein funktional konstruiert und verzichteten auf die damals üblichen schmückenden Aufbauten und Schnitzereien. Durch den geringen Tiefgang war es möglich auch in flachem Wasser zu segeln. Weil Liegegebühren oft nach der Breite des Decks berechnet wurden, war diese schmaler angelegt, als bei den bisher gebräuchlichen Galeonen.


